Saftiger Marmorkuchen von Oma

Der saftige Klassiker, wie von Oma gebacken!
Saftiger Marmorkuchen von Oma

Marmorkuchen: Ein köstlicher Duft, der die gesamte Wohnung erfüllt, eine wohlige Wärme, die aus der Küche strömt und ein süßer Genuss, der dein Herz öffnet – das sind die Erinnerungen, die uns beim Gedanken an Omas Marmorkuchen in den Sinn kommen. Wenn wir die Augen schließen, sehen wir uns wieder als Kinder in der Küche sitzen, gespannt darauf, was aus dem Ofen kommt. Die Vorfreude steigt mit jeder Minute, bis der köstliche Kuchen endlich auf den Tisch kommt und der erste Bissen uns in eine andere Welt entführt.

Dieser Marmorkuchen ist mehr als nur ein schnödes Backrezept, es ist ein Ticket zurück in deine Kindheit, zu unvergesslichen Momenten, an die du dich mit einem Lächeln erinnerst. Mit diesem Rezept für Omas saftigen Marmorkuchen laden wir dich ein, dir eine kleine Auszeit vom Alltag zu gönnen und dich auf eine kulinarische Zeitreise zu begeben. Also hole die Gugelhupfform aus dem Schrank und lass uns gemeinsam den Geschmack der Kindheit wieder aufleben.

  • Zubereitungszeit20 min
  • Koch-/Backzeit50 min
  • Perform Time30 min
  • Gesamtzeit1 h 40 min
  • Menge1 Kuchen
  • Portionsgröße1 Scheibe
  • Brennwert322 kal

Zutaten

  • 300 g Mehl
  • 250 g weiche Butter + etwas mehr zum Einfetten
  • 200 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 4 Eier (Größe M)
  • 3 TL Backpulver
  • 5 TL Milch (ca. 80 ml)
  • 2 EL Backkakao
  • Puderzucker zum Bestäuben oder 200 g Kuvertüre
  • 1 Prise Salz

Backutensilien

Zubereitung

1
Für Omas Marmorkuchen die Gugelhupfform mit etwas Butter einfetten, mit etwas Mehl ausstreuen und den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen (Umluft: 160 °C).
2
Die Butter zusammen mit dem Vanillezucker und einer Prise Salz in eine Rührschüssel geben und mit einem Handrührgerät* schaumig schlagen. Anschließend die Eier einzeln unterrühren, bis sich ein glatter Teig bildet. Jetzt das Backpulver mit dem Mehl vermengen und abwechselnd mit 2 EL Milch in die Masse unterrühren. 2/3 der Teigmasse in die Backform geben und glattstreichen.
3
Für den dunklen Teig: Den Kakao sowie 2 EL Milch in den restlichen Teig rühren und anschließend zum hellen Teig in den Gugelhupf füllen. Mit einem Teigschaber vorsichtig verstreichen und eine Gabel spiralförmig durch die Teigschichten ziehen. So entsteht das typische Marmormuster (Marmorierung) des Teiges.
4
Den Kuchen für 50 bis 60 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Nach 50 Minuten einen Zahnstocher in den Kuchen stecken. Bleibt kein Teig mehr daran kleben, ist der Marmorkuchen durch!
5
Anschließend den Kuchen aus dem Ofen nehmen und für 15 bis 20 Minuten in der Form abkühlen lassen. Auf ein Kuchengitter stürzen und auf dem Kuchenrost erkalten lassen.
6
Zuletzt mit Puderzucker dekorieren oder wahlweise den Kuchen mit einer Glasur aus Kuvertüre überziehen.
7
Für die Kuvertüre: 200 g Zartbitterkuvertüre grob hacken und in einer kleinen Schüssel über einem Wasserbad schmelzen. Zum Schluss die Glasur über den Kuchen gießen und mit einem kleinen Teigschaber oder einer Winkelpalette verteilen. Die Kuvertüre für ungefähr 30 Minuten anziehen lassen. Fertig ist dein klassischer Marmorkuchen!
Tipp / Hinweis:

Um deinem Marmorkuchen ein spektakuläres Aussehen zu verleihen, kannst du 50 g der dunklen Kuvertüre durch weiße Kuvertüre ersetzen, in einer separaten Schüssel schmelzen und nacheinander über den Kuchen gießen.

Für ein besonders saftiges Ergebnis einfach die Hälfte der angegebenen Menge an Butter durch Quark mit einem Fettgehalt von 20 % ersetzen. Dadurch wird er beim Backen besonders fluffig und saftig.

Als Zimtliebhaber gebe ich in den dunklen Rührteig immer 1-2 TL Zimt.

  • Nährwerte

  • 16 Portionen pro Behältnis
  • Portionsgröße1 Scheibe
  • Menge pro Portion
  • Kalorien322
  • % Täglicher Bedarf*Empfohlene Tagesdosis
  • Fett gesamt18,9 g78 g23.08%
  • Cholesterin87 mg300 mg29%
  • Kohlenhydrate gesamt32,5 g275 g11.64%
  • Ballaststoffe0,8 g28 g0%
  • Zucker gesamt18,7 g
  • Eiweiß4,7 g50 g8%
  • Vitamin D (Cholecalciferol)0,546 IE800 IE0%
  • Kalzium18,7 mg1300 mg1.38%
  • Eisen0,6 mg18 mg0%
  • Kalium93,8 mg4700 mg1.98%
  • Vitamin A0,1419 µg900 µg0%
  • Vitamin C (Ascorbinsäure)0,1 mg90 mg0%
  • Vitamin E (Tocopherol)0,7 IE33 IE0%
  • Vitamin B1 (Thiamin)0,0346 mg1.2 mg0%
  • Vitamin B2 (Riboflavin)0,1 mg1.3 mg0%
  • Vitamin B12 (Cobalamine)0,587 µg2.4 µg0%
  • Phosphor50,3 mg1250 mg4%
  • Jod3,208 µg150 µg2%
  • Magnesium11,6 mg420 mg2.62%
  • Zink0,5 mg11 mg0%
  • Kupfer0,1 mg0.9 mg0%
  • Mangan0,1 mg2.3 mg0%
  • Chlorid41,1 mg2300 mg1.78%
  • Salz0,063 g6 g0%

Preis inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten / Letzte Aktualisierung am 24.04.2024 / Affiliate Links / Bildquelle: Amazon Product Advertising API

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Saftiger Marmorkuchen von Oma

Marmorkuchen backen: Omas saftiges Rezept

Nichts erinnert mich so sehr an unbeschwerte Kindheitstage wie ein leckerer Marmorkuchen aus der Kastenform. Mittlerweile backe ich ihn jedoch traditionell in einer Gugelhupfform. Aus irgendeinem Grund gelingt mir darin die Marmorieung deutlich besser. Ob ich ihn schlicht mit Puderzucker bestäube oder ihm eine Glasur verpasse, hängt dabei stark von der Jahreszeit ab. Im Sommer wird die Kuvertüre schlicht nicht fest, weshalb ich ihn während der warmen Jahreszeit fast ausschließlich mit etwas Puderzucker bestäube.

Marmorkuchen vom Blech? Geht auch!

Für einen leckeren Marmorkuchen brauchst du weder eine Gugel-, Kasten- oder Springform*. Ein tiefes Backblech reicht auch, wenn du sonst nichts zur Hand hast. Natürlich wird die Marmorierung nicht so schön, da das Blech natürlich nicht so tief ist. Bedenke jedoch, dass sich bei einer flachen Form die Backzeit reduziert. Überprüfe am besten alle 5 bis 10 Minuten mit dem Stäbchentest, ob der Teig bereits durch ist. An seinem leckeren Geschmack ändert die Form natürlich nichts.

So wird dein Marmorkuchen saftig und locker!

Für einen saftigen und luftigen Teig benötigt es zwei Komponenten: Luft und Flüssigkeit! Damit dein Kuchen besonders fluffig wird, musst du Mehl und Backpulver* mischen, bevor du es zu den Eiern hinzugibst. Für eine Extraportion Saftigkeit und um den Kuchen etwas »leichter« zu machen, kannst du die Hälfte der Butter durch Speisequark (20 % Fettgehalt) ersetzen. Dieser bringt mehr Wasser in den Teig, was ihn saftiger werden lässt. Zu guter Letzt schützt eine Schokoglasur deinen besten Marmorkuchen vor dem Austrocknen.

Marmorkuchen im Glas: Schnell gemacht und super einfach!

Für Partys gehört der Marmorkuchen aus dem Glas definitiv zu den besten Rezepten! Im Prinzip gehst du hierfür wie beim Grundrezept vor, füllst die helle und dunkle Masse aber abwechselnd in kleine, hitzeresistente Gläser und marmorierst anschließend mit einer kleinen Gabel. Die kleinen Marmorküchlein in den Gläsern brauchen nur 20 bis 25 Minuten im Backofen, bis sie fertig sind. Für die Variante im Glas würde ich jedoch die Hälfte des Teiges mit Kakao vermengen. So fällt das Aufteilen deutlich leichter.

Welches Mehl eignet sich für Marmorkuchen?

Für den saftigen Kuchen kannst du einfaches Weizenmehl* vom Typ 405 verwenden. Wenn du nur 550er oder 00er Mehl zur Hand hast, kannst du es jedoch auch problemlos verwenden. Bitte beachte jedoch, dass du das Mehl nicht einfach durch Vollkornmehl oder eine andere Getreidesorte ersetzen kannst. Diese haben vollkommen unterschiedliche Backeigenschaften und Inhaltsstoffe, weswegen sie sich nicht oder nur unter Anpassungen zum Backen eignen.

Warum bricht mein Marmorkuchen?

Das Aufplatzen und Brechen des Kuchens liegt an dem enormen Temperaturunterschied. Die vergleichsweise kühle Raumtemperatur trifft auf den 180°C heißen Kuchenteig und führt zu Spannungen, weswegen dein Kuchen an der Oberfläche bricht. Möchtest du Risse vermeiden, musst du ihm Zeit geben, sich an die Temperatur anzupassen. Hierfür solltest du den Kuchen nicht direkt aus dem Backofen holen, sondern den Ofen ausschalten, die Ofentür nur maximal zur Hälfte öffnen und den Kuchen nach ein paar Minuten herausnehmen. So entweicht die Hitze langsamer und es entstehen weniger Spannungen im Teig.

Wie wird Marmorkuchen saftig?

Damit dein Rührkuchen richtig saftig wird, solltest du dich an das Rezept halten und die Eier nach und nach in die Masse geben und für circa 1 Minute verrühren. Dadurch bringst du Luft in die Masse, das Volumen der Eier vergrößert sich und sie verbinden sich hervorragend mit der restlichen Masse. So wird dein Marmorkuchen einfach unglaublich saftig.

Warum ist mein Marmorkuchen trocken?

Ein trockener Kuchen ist immer ein Zeichen dafür, dass du zu wenig Flüssigkeit verwendet hast. Bedenke, dass Mehl und Eier Naturprodukte sind und daher diversen Schwankungen unterliegen. Sollte dein Marmorkuchen also zu trocken geworden sein, solltest du beim nächsten Mal ein zusätzliches Ei oder etwas mehr Milch hinzufügen. Trockenen Kuchen kannst du mit Schlagsahne servieren oder du stichst ihn mit einem Spieß mehrmals ein und übergießt ihn mit etwas Apfelsaft, Rum oder Wasser. Bedenke jedoch, dass dies sich auf den Geschmack auswirken wird und übertreibe es nicht mit der Flüssigkeit. Nachdem die Flüssigkeit eingezogen ist, sollte dein Teig deutlich saftiger sein als zuvor.

Welcher Teig kommt zuerst in die Form?

Für eine perfekte Marmorierung sollte der helle Teig von Wolken aus dunklem Teig durchzogen sein. Da mein Marmorkuchen zu fast 70% aus hellem Teig besteht, gebe ich bei meinem Rezept zuerst den hellen Teig in die Form und lasse den dunklen Teig erst danach langsam darüberlaufen. Dieser versinkt langsam in den Teig und wird anschließend mit einer Gabel noch etwas durchgerührt, um eine schönere Marmorierung zu erhalten. Einige schwören aber auch darauf, die Teige abwechselnd ineinander zu gießen. Hier darfst du gerne experimentieren und deiner Kreativität freien Lauf lassen.

Wie lange ist selbstgemachter Marmorkuchen haltbar?

In Frischhaltefolie eingewickelt hält sich der Kuchen 2 bis 3 Tage lang frisch. Wenn du jedoch Quark, Sahne oder Früchte verwendest, um deinen Kuchen aufzupeppen, solltest du ihn definitiv im Kühlschrank aufbewahren. Übrigens kannst du deinen übrigen Marmorkuchen ganz einfach portionsweise einfrieren. Luftdicht mit Frischhaltefolie und Alufolie umwickelt, behält er seinen leckeren Geschmack für bis zu 4 Monate. Lass ihn vor dem Servieren bei Zimmertemperatur auftauen, bevor du ihn servierst.

Welcher Kakao für den Marmorkuchen?

Wie für die meisten Kuchen, solltest du auch beim Marmorkuchen auf Backkakao-Pulver zurückgreifen. Dieses enthält im Gegensatz zum Getränkepulver keinen Zucker und einen intensiven Schokoladengeschmack. Solltest du keinen Backkakao zur Hand haben, kannst du jedoch auch normales Kakaopulver nutzen. Da dieses jedoch stark gezuckert ist, solltest du deutlich weniger Zucker in den Teig geben. Je nach Trinkkakao kann es sein, dass du die Zuckermenge um 1/3 bis zur Hälfte der angegebenen Menge reduzieren musst.

Marmorkuchen mit oder ohne Glasur?

Bei Oma gab es immer Marmorkuchen mit Schokoglasur. Persönlich bin ich im Sommer jedoch kein Fan davon, da sie nie wirklich fest wird (außer man stellt den Kuchen in den Kühlschrank) und ich sie bei hohen Temperaturen einfach zu schwer finde. Ob du deinem Kuchen einen Schokoladenüberzug gibst oder ihn einfach mit Puderzucker bestreust, ist Geschmackssache. Der Vorteil einer Glasur ist, dass sie den Teig großflächig versiegelt, wodurch er seine Saftigkeit etwas besser behält. Meistens ist der Kuchen jedoch sowieso innerhalb kürzester Zeit aufgegessen.

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