Original Margarita

Der moderne Klassiker unter den Cocktails
Margarita Cocktails vor dunklem Hintergrund und mit Limettenscheiben garniert
Stärke:
stark (über 20%)
Epoche:
Post-Prohibition (1934 - 1979)
Erfunden von:
Carlos »Danny« Herrera
Herkunft:
Mexiko
Margarita Cocktails vor dunklem Hintergrund und mit Limettenscheiben garniert

Die Margarita ist einer der weltweit beliebtesten Tequila-Cocktails, gleich neben dem ebenso berühmten Tequila Sunrise. Durch die wenigen Zutaten und ihrer einfachen Zubereitung gewann die Margarita in den 1930er und 40er Jahren schnell an Popularität in den USA und avancierte zu einer wahren Ikone unter den Cocktails.

Weltweite Beliebtheit erlangte das Gänseblümchen, so die deutsche Übersetzung ihres spanischen Namens, nach dem Ende der Prohibition in den Vereinigten Staaten. Von der International Bartender Association wird sie unter den Contemporary Classics (dt. Moderne Klassiker) aufgelistet.

  • Zubereitungszeit2 min
  • Koch-/Backzeit1 min
  • Gesamtzeit3 min
  • Menge1 Glas
  • Portionsgröße85 ml
  • Brennwert159 kal

Zutaten

Für die Margarita

  • 50 ml Tequila 100% Agave
  • 20 ml Triple Sec
  • 15 ml Limetten- oder Zitronensaft
  • Zuckersirup (optional)
  • Eiswürfel
  • Salz

Barstuff

  • Shaker
  • Barsieb
  • Margarita-Glas

Zubereitung

1
Zunächst das vorgekühlte Margarita-Glas zur Hälfte mit einem Salzrand versehen.
2
Alle Zutaten in einen Shaker geben und mit Eis für 20 Sekunden schütteln, bis der Shaker von außen deutlich beschlägt.
3
Anschließend in das Margarita-Glas abseihen. Der Cocktail wird üblicherweise ohne Garnierung serviert, kann aber mit einer Limetten- oder Zitronenzeste ergänzt werden. Fertig ist deine selbst gemachte Margarita!
Tipp / Hinweis:

Je nach verwendeten Zutaten kann es erforderlich sein, dass du mit etwas Zuckersirup nachhelfen musst, um das richtige Süße-Säure-Verhältnis deiner Margarita zu erreichen.

  • Nährwerttabelle

  • 1 Portionen pro Behältnis
  • Portionsgröße85 ml
  • Menge pro Portion
  • Kalorien159
  • % Täglicher Bedarf*Empfohlene Tagesdosis
  • Fett gesamt0.3 g78 g0.38%
  • Kohlenhydrate gesamt6.9 g275 g2.51%
  • Zucker gesamt6.9 g
  • Eiweiß0.1 g50 g0.2%
  • Kalzium7.9 mg1300 mg0.61%
  • Eisen0.1 mg18 mg0.56%
  • Kalium0.4 mg4700 mg0.01%
  • Vitamin C (Ascorbinsäure)4.4 mg90 mg4.89%
  • Vitamin B1 (Thiamin)0.00775 mg1.2 mg0.65%
  • Phosphor1.5 mg1250 mg0.12%
  • Jod0.2 µg150 µg0.13%
  • Magnesium2.1 mg420 mg0.5%
  • Chlorid599 mg2300 mg26.04%
  • Alkohol23.9 g

Die perfekten Zutaten für deinen Cocktail

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Die Geschichte der Margarita

Um die Entstehung der Margarita ranken sich, wie bei vielen Cocktails, einige Mythen. Sie soll 1938 oder 1939 vom mexikanischen Barkeeper Carlos Herrera das erste Mal serviert und nach dem damaligen Showgirl Margarita de la Rosa benannt sein.

Am Wahrheitsgehalt dieser Geschichte existieren jedoch berechtige Zweifel. Bereits in den 1800er Jahren waren in den USA die sogenannten Daisy-Drinks bekannt, die auf dem Konzept der Sours aufbauten und in den 1920er Jahren sprunghaft an Beliebtheit gewannen.

Aufgrund der in den USA herrschenden Prohibition, entstand damals ein wahrer Alkoholtourismus ins benachbarte Mexiko. Wollte ein US-Bürger legal einen alkoholischen Cocktail genießen, musste er also über die Grenze. Durch die Beliebtheit der Daisy-Drinks in den 20er Jahren ist es sehr wahrscheinlich, dass ein damaliger Tourist einen Tequila Daisy bestellte. Die spanische Übersetzung des englischen Wortes Daisy (dt. Gänseblümchen) lautet margarita.

Als Vater der Margarita gilt der Sidecar – ein klassischer Cocktail mit Weinbrand, Orangenlikör und Limetten- oder Zitronensaft. Bis auf die verwendete Basisspirituose gleichen sich die beiden Cocktails.

Unterschied zur Frozen Margarita

Anders als die geschüttelte Variante wird die Frozen Margarita im Blender hergestellt und nicht im Shaker. Hierfür gibst du einige Löffel Crushed Ice dazu und mixt den Drink bis er eine cremige Konsistenz besitzt – ähnlich wie ein Slush-Eis.
Noch besser: Nutze gefrorene Früchte wie Erdbeeren, Himbeeren oder Wassermelonenstücke (ohne Kerne), um deinen Cocktail in eine Frozen-Frucht-Margarita zu verwandeln. Vor allem im Sommer ein perfekter Drink für deine Gartenparty.

Glaubensfrage: Mit oder ohne Salzrand?

Viele schwören bei der Margarita auf die aromaverstärkende Wirkung des Salzrands. Doch Geschmäcker sind unterschiedlich und nicht jeder kann mit Salz am Glasrand etwas anfangen. Aus diesem Grund siehst du in guten Bars, dass nur eine Seite des Glases einen Salzrand besitzt (half rimmed). So kannst du selbst entscheiden, ob du den extra Kick haben möchtest oder nicht.

Wenn du dich für einen Salzrand entscheidest: Nimm lieber Limetten oder Zitronensaft statt Wasser, um das Salz am Glas zu halten, und befestige es nur an der Außenseite.

Das richtige Glas

Du kannst deine Margarita aus so ziemlich jedem Glas genießen. Klassisch und stilecht wird sie jedoch in einer Cocktailschale (Coupette) serviert. Vor allem auf Parties haben diese Schalen allerdings einen gehörigen Nachteil. Durch ihre bauchige Form, dem hohen Schwerpunkt und ihrem niedrigen Rand schwappt der Drink schnell heraus und landet auf dem Boden. Aus diesem Grund werden Margaritas immer häufiger in Old Fashioned Gläsern serviert.