Bloody Mary

Bringt dich nach einer durchzechten Nacht (nicht) wieder auf die Beine
Zwei Bloody Marys garniert mit Staudensellerie, Oliven, Essiggurken und Bacon.
Stärke:
leicht (bis 10%)
Epoche:
Post-Prohibition (1934 - 1979)
Erfunden von:
Fernand Petoit
Herkunft:
USA
Zwei Bloody Marys garniert mit Staudensellerie, Oliven, Essiggurken und Bacon.

Die Bloody Mary gehört zu den Klassikern unter den Katerdrinks, auch Corpse Reviver genannt. Im Wesentlichen besteht der Longdrink aus Wodka und Tomatensaft, wobei sich das Mischungsverhältnis der beiden Komponenten variieren kann. Erfunden wurde der Cocktail von Fernand Petoit in der Harry’s New York Bar (Paris) wo er den Drink auch für Berühmtheiten wie Ernest Hemingway oder F. Scott Fitzgerald (The Great Gatsby) gemixt haben soll.

Wie der Name des Cocktails genau entstand, ist nicht zweifelsfrei belegt. Eine Variante deutet auf die englische Königin Maria I. Tudor (1516 bis 1558), die als die blutige Maria in die Geschichte Englands Einzug hielt. Eine andere Version wurde von Petoits Enkelin Carol Bradley erzählt. So soll der Name auf eine hübsche Barkeeperin aus der Bar Bucket of Blood (Chicago) herrühren und von einem von Petoits Kunden vorgeschlagen worden sein. Wie dem auch sei, die Bloody Mary ist und bleibt das Getränk für einen verkaterten Morgen.

  • Zubereitungszeit1 min
  • Koch-/Backzeit2 min
  • Gesamtzeit3 min
  • Menge1 Glas
  • Portionsgröße145 ml
  • Brennwert124 kal

Zutaten

Für die Bloody Mary

  • 90 ml Tomatensaft
  • 45 ml Wodka
  • 15 TL Zitronensaft
  • 2-3 Dashes Worcestershiresoße
  • Tabasco
  • Selleriesalz
  • Pfeffer
  • 1 Stück Staudensellerie
  • 3-4 Eiswürfel

Barstuff

  • Boston Shaker
  • Longdrinkglas

Zubereitung

1
Alle Zutaten außer den Tomatensaft in einen Shaker geben und für wenige Sekunden kräftig shaken.
2
Anschließend den Tomatensaft in den Shaker gießen und noch einmal vorsichtig umrühren.
3
In ein Longdrinkglas umfüllen und mit etwas Selleriesalz und Pfeffer bestreuen.
4
Mit einer Stange Staudensellerie garnieren und servieren. Fertig ist deine selbst gemachte Bloody Mary!
Tipp / Hinweis:

Den Tomatensaft niemals shaken. Beim Schütteln würde der empfindliche Saft mit viel Sauerstoff in Kontakt kommen, was ihm schadet. Im schlimmsten Fall bekommt er dadurch einen scharfen-metallischen Geschmack.

  • Nährwerttabelle

  • 1 Portionen pro Behältnis
  • Portionsgröße145 ml
  • Menge pro Portion
  • Kalorien124
  • % Täglicher Bedarf*Empfohlene Tagesdosis
  • Fett gesamt0.3 g78 g0.38%
  • Kohlenhydrate gesamt5.8 g275 g2.11%
  • Ballaststoffe0.1 g28 g0.36%
  • Zucker gesamt4.1 g
  • Eiweiß1.2 g50 g2.4%
  • Kalzium1.7 mg1300 mg0.13%
  • Eisen0.1 mg18 mg0.56%
  • Kalium20.7 mg4700 mg0.44%
  • Vitamin A0.072 µg900 µg0.01%
  • Vitamin C (Ascorbinsäure)21.5 mg90 mg23.89%
  • Vitamin E (Tocopherol)0.4 IE33 IE1.21%
  • Vitamin B1 (Thiamin)0.06 mg1.2 mg5%
  • Vitamin B6 (Pyridoxin)0.1 mg1.7 mg5.88%
  • Phosphor1.7 mg1250 mg0.14%
  • Jod0.225 µg150 µg0.15%
  • Magnesium3 mg420 mg0.71%
  • Chlorid0.6 mg2300 mg0.03%
  • Alkohol15.8 g

Die perfekten Zutaten für deinen Cocktail

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Bloody Mary – Kein Good Morning Cocktail

Als Corpse Reviver, also Leichenwecker, soll die Bloody Mary nach einer durchzechten Nacht helfen, die Nachwirkungen von zu viel Alkohol zu lindern. Da sie hierfür auf weiteren Alkohol setzt, ist sie mit dem bekannten Konterbier vergleichbar. Als echtes Mittel gegen einen Kater eignet sich jedoch nur in ihrer alkoholfreien Form – der Virgin Bloody Mary. Hierzu wird der Wodka weggelassen und durch mehr Tomatensaft ersetzt.

Die zahlreichen Varianten der Bloody Mary

Bereitet man den Longdrink mit Gin statt Wodka zu, erhält man einen Red Snapper. Dieser wurde ebenfalls vom Vater der Bloody Mary, dem Barkeeper Fernand Petoit erfunden. Als er nach der Abschaffung der Prohibition in die USA zurückkehrte, war Wodka noch nicht in den Staaten verfügbar und Petoit musste auf Gin ausweichen, als er eine Anstellung im King Cole Room des New Yorker St. Regis Hotel fand.

Nimmt man Clamato- statt Tomatensaft, erhält man einen Bloody Ceaser. Bei Clamatosaft handelt es sich um eine Mixtur aus Tomatensaft und Venusmuschelbrühe, die vor allem auf dem amerikanischen Markt erhältlich ist.

Eine weitere Version ist die Bloody Maria. Klingt recht ähnlich, wird aber mit Tequila zubereitet und mit Honigsenf verfeinert. Und wer sich eine Bloody Geisha ordert, bekommt Sake in seinen Tomatensaft statt Wodka und meist etwas frischen Wasabi als Garnierung. Selbst für Whiskyliebhaber existiert eine Variante der Bloody Mary – der Bloody Scotsman. Für diesen wird Scotch als Basis verwendet, was dem Getränk eine leicht rauchige Note verleiht, die gut zur fruchtigen Tomate passt.

Wer noch weiter sucht, findet eine unzählbare Vielfalt an Bloody-Mary-Abkömmlingen, die sich hier nicht alle behandeln lassen.

Make it your own!

Fast jede Bar hat ihr eigenes Rezept für des Drinks. Angepasst an den regionalen Küchenstil findet man sie beinahe in jedem Land der Welt. So wird in Japan frischer Wasabi in den Drink gegeben, während man in Mexiko Varianten mit Cayennepfeffer vorfindet. Der Kreativität sind beinahe keine Grenzen gesetzt. Die Bloody Mary ist einer der Drinks, die man recht frei Zubereiten kann, ohne gleich fragwürdige Blicke von eingefleischten Bartendern zu kassieren.

Weitere Zutaten die deine Bloody Mary aufpeppen können

Klar, manchmal mag man es klassisch. Doch hin und wieder ergreift einen der innere Drang zu experimentieren. Für Letzteres findest du hier eine Liste an Komponenten, mit denen du deine eigene Variante herstellen kannst. Wie du die Zutaten in deinem Drink verarbeitest und wie viel du von ihnen hinein gibst, ist deinem eigenen Geschmack überlassen.

Weitere Zutaten für deine ganz eigene Kreation:

  • Basilikum
  • Rauchsalz
  • geräuchertes Paprikapulver
  • frischer Oregano
  • frischer Tomatensaft (aus Rispen-Cocktailtomaten)
  • Portwein
  • Rum
  • Meerrettich
  • aromatisierte Wodkavarianten
  • Sake
  • Sojasoße
  • Ingwer
  • echter Wasabi
  • Dill
  • Paprika
  • Oliven
  • Koriander
  • Orangensaft
  • Gurke & Gurkenwasser
  • BBQ-Soße
  • Bacon
  • eingelegte Gurken