Pinot gris, Grauburgunder oder Pinot grigio ist eine Weißweinrebsorte, die durch eine Mutation des Spätburgunders entstand. Sein Name leitet sich von der blaugrauen Farbe seiner Trauben ab, die sich während der Reifephase entwickelt. Trotz seiner dunklen Beeren enthalten die dünnhäutigen Früchte nur wenige Farbstoffe, weshalb der Grauburgunder keine Rotweine hervorbringt, sondern zur Herstellung von Weißwein verwendet wird. 

Weine aus Pinot gris lassen sich grob in drei Stilrichtungen einteilen: Leichte und helle Sommerweine aus dem Stahltank, kräftige und farbintensive Varianten aus großen Holzfässern und körperreiche Weine aus dem Barrique. Neben diesen drei Stereotypen existieren einige regionale Besonderheiten wie beispielsweise die rest- bis edelsüßen Tropfen aus dem Elsass oder Baden. In den meisten Fällen wird Grauburgunder jedoch trocken ausgebaut.

Die weltweit beliebtesten Grauburgunder sind ganz klar die leichten Sommerweine aus dem italienischen Südtirol. Diese Weine gewannen in den letzten Jahrzehnten immens an Beliebtheit und sorgten dafür, dass der italienische Name der Rebsorte fast ausschließlich mit dieser Stilistik verbunden ist – dem Pinot grigio!

In diesem Artikel erfährst du die wichtigsten Details über die Rebsorte, ihre Herkunft, ihre geschmacklichen Qualitäten und zu welchen Gerichten sie am besten passt.

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Grauburgunder – Herkunft & Geschichte der Rebsorte

Als Mitglied der Burgunderfamilie liegt die ursprüngliche Heimat des Pinot gris im Rhônetal (Frankreich). Diese Eigenschaft hat die Rebe mit ihren bekannteren Verwandten wie dem Pinot blanc (Weißburgunder) und dem Pinot noir (Spätburgunder) gemeinsam.

Im Burgund des Mittelalters war bereits eine Rebsorte mit blassen roten Beeren unter dem Namen Fromenteau bekannt. Man geht davon aus, dass es sich bei ihr um einen Vorfahren der heutigen Sorte handelte. Vom Burgund kam die Rebsorte zunächst in die Champagne und fand später auch ihren Weg nach Deutschland.

Angeblich gelang der Pinot gris 1375 durch Karl der IV. nach Ungarn und wurde dort von Zisterziensermönchen am Balaton angebaut. Diese Annahme erklärt zumindest den ungarischen Namen der Rebsorte Szürkebarát (dt. Grauer Mönch).

Fast 200 Jahre später soll die Rebe wieder zurück nach Frankreich ins Elsass gelangt sein, wo viele Winzer sie unter dem Namen Tokaj vermarkteten. 2007 schützte die Europäische Union den Begriff als geschützte geografische Herkunftsbezeichnung. Damit war es französischen Weinmachern verboten, ihre Pinot gris unter diesem Namen weiter zu vermarkten. Beim Tokajer handelt es sich um einen begehrten Süßwein aus dem Gebiet Tokaj (Ungarn).

Wiederentdeckung der Rebsorte

Im Jahr 1711 entdeckte Johann Ruland (Kaufmann aus Speyer) einige Reben des Pinot gris in stillgelegten Weinbergen. Er erkannte ihre Qualität, rettete die Pflanzen, die er zunächst in seinem eigenen Garten anpflanzte und sorgte später für ihre Verbreitung. Ihm zu Ehren ist der Grauburgunder in Deutschland auch unter dem Synonym »Ruländer« bekannt. Mittlerweile versteht man unter diesem Namen jedoch eine komplett eigene Stilistik für Weine aus der Rebsorte.

Die hohe Qualität seiner Weine machte ihm im 19.- Jahrhundert bei Winzern beliebt und sorgte dafür, dass die Rebsorte unter vielen regionalen Bezeichnungen bekannt ist. Blauer Riesling, Grauer Clevner / Grauer Klevner und Auvergne gris sind nur drei der insgesamt 277 offiziellen Bezeichnungen für den Grauen Burgunder.

In Deutschland ist die Rebe unter dem Namen »Ruländer« klassifiziert. Jedoch sind für deutsche Weine auch die Synonyme »Grauburgunder« und »Grauer Burgunder« zugelassen.

Grauer Burgunder – Eine Mutation des Pinot Noir

Streng genommen handelt es sich beim Pinot gris um keine eigene Sorte, sondern lediglich um eine Farbmutante des Pinot Noir, bei dem zwei spezielle Gene für seine dunke Färbung verantwortlich sind. Beim Pinot gris ist eines dieser Gene inaktiv, weshalb seine Trauben weniger Farbstoffe enthalten und sich nicht für die Herstellung von Rotweinen eignen. Dem rot-gräulichen Schimmer seiner Beeren verdankt der Graue Burgunder seinem Namen.

Pinot Noir - Spätburgunder Trauben am Rebstock mit Sonne im Hintergund
Beim Grauburgunder handelt es sich um eine hellbeerige Mutation des Spätburgunders, bei der eines der beiden farbgebenden Gene des Pinot noir inaktiv wurde.

Beim Pinot blanc (Weißburgunder), der hellsten Farbvariation der Pinot-Familie, verhält es sich ähnlich. Bei ihm sind sogar beide farbverantwortlichen Gene inaktiv, weshalb es sich bei ihm um eine waschechte Weißweinrebe handelt.

Aufgrund der großen Ähnlichkeit wird er teilweise mit dem Savagnin Rose verwechselt. Bei ihm handelt es sich jedoch um eine Unterart des Traminers und es besteht keine Verwandtschaft.

Anbau

Grauburgunder zählt zu den genügsamen und krankheitsresistenten Rebsorten. Tatsächlich wächst er auf nahezu jedem Boden und bei jedem Klima. Für einen guten Grauburgunder benötigt es aber schon etwas mehr Aufwand. Übrigens: Da es sich beim Pinot gris um eine Mutation des Pinot Noir handelt, lassen sich die beiden Rebstöcke erst mit zunehmender Traubenreife zweifelsfrei voneinander unterscheiden.

Er besitzt mittelgroße, walzenförmige Trauben, die in ihrer Form an Kiefernzapfen erinnern, was der Pinot-Familie ihren Namen einbrachte. Das Wort Pinot leitet sich von der französischen Bezeichnung »pin« (deutsch: Kiefer) ab.

Grauburgunder – Klima und Bodenansprüche

Die Rebsorte fühlt sich in gemäßigten Anbaugebieten besonders wohl und stellt keine allzu hohen Ansprüche an seine Böden oder das Klima. Heiße Klimaregionen sorgen jedoch für eine zu schnelle Reifung, was zu alkoholreichen, aber geschmacklich belanglosen Weinen führt.

Lössböden mit Weinreben
Löss- und kalkhaltige Böden eignen sich für den Anbau der Rebsorte besonders gut.

Besonders gute Tropfen bringt der Pinot gris auf löss- und kalkhaltigen Untergründen hervor, während sich schwere Lehmböden weniger für seinen Anbau eignen. Auch wenn er als Mutation direkt vom Pinot Noir abstammt, verträgt er deutlich fruchtbarere Böden als seine rote Ursprungsrebe. Diese mag es im Vergleich eher karg.

Grauburgunder – Reife und Ernte

Der Pinot gris gehört wie auch der Pinot blanc zu den frühreifenden Traubensorten. Aufgrund ihrer direkten Verwandtschaft verwundert es nicht, dass beide fast zur gleichen Zeit geerntet werden können.

Aufgrund seiner dichtbeerigen Trauben neigt der Grauburgunder stark zur Bildung von Botrytis. Die Grauschimmelfäule ist vor allem bei der Produktion von edelsüßen Weinen gewollt und gilt als Edelfäule. Dafür müssen die Trauben zum Beginn des Befalls jedoch ausgereift sein. Befällt der Pilz noch unreife Beeren, reifen diese nicht weiter, sind für die Weinbereitung unbrauchbar und müssen aussortiert werden.

Bei der Herstellung von trockenen Weinen ist Botrytis unerwünscht. Ein zu starker Befall sorgt für einen bitteren Geschmack und einem modrig bis faulen Geruch.

Wo die Rebsorte angebaut wird

Seine Heimat liegt zwar in Frankreich, doch die größte mit Grauburgunder bestockte Rebfläche steht in Italien, wo er auf den Namen Pinot grigio hört. Hier findet man ihn auf fast 19.000 Hektar (Stand 2016).

Das zweithäufigste Anbaugebiet befindet sich in den USA. Dieser Umstand ist auf den amerikanischen Pinot-Grigio-Boom der 1970er- und 80er-Jahre zurückzuführen. Deutschland liegt mit etwas über 7.000 Hektar dicht dahinter auf Platz drei.

Land Rebfläche in Hektar
Italien 18.821 *
USA 7462 *
Deutschland 7.069 ** (2019)
Australien 3.652 *
Frankreich 2.867 *
Neuseeland 2.422 *
Ungarn 1.594 *
Rumänien 1.561 *
Republik Moldau 1.208 *
Tschechische Republik 826 *

*) Quelle:  K. Anderson, N. R. Aryal: Database of National, Regional and Global Winegrapes Bearing areas by Variety, 1960 to 2016 **)Quelle: Statistisches Bundesamt/Federal Statistical Office (Destatis)

Fun-Fact:

Der Pinot gris gehört zwar zu den Burgundersorten, ist im Burgund aber nicht mehr zugelassen. In der Champagne hingegen schon, wo er jedoch keine nennenswerte Fläche einnimmt. Gerade einmal ein Hektar von insgesamt 34.000 sind mit ihm bestockt – also 0,003 Prozent.

Stahl, großes Holz & Barrique –  Die vielen Ausbau- und Stilrichtungen des Grauburgunders

Aus Grauburgunder wird so gut wie jeder erdenkliche Weinstil hergestellt. Bei der überwiegenden Mehrheit seiner Weine handelt es sich jedoch um schlichte und säurearme Zechweine. Der kleine Rest verteilt sich über alle Stufen der Qualitätspyramide und Macharten. Von edelsüßen Trockenbeerenauslesen über  komplexe Große Gewächse bis hin zu Schaumweinen mit über 14 % Vol. Alkohol findest du fast alles, was die Weinwelt zu bieten hat.

Die unterschiedlichen Stile des Grauburgunders

Da die vielen Spielarten und Qualitäten seiner Weine so unterschiedlich sind, werde ich in den folgenden Abschnitten etwas näher auf die einzelnen Ausbauvarianten und damit verbundenen Stilrichtungen eingehen.

Barriquefässer in einem Weinkeller
Nur hochwertige Grauburgunder profitieren von einem Ausbau in Holzfässern.

Eines kann man jedoch schon vorab sagen: Lediglich in zwei Regionen wird Grauburgunder zur Herstellung erstklassiger Weine angebaut: im französischen Elsass und in Deutschland. Hierzulande vor allem in der Pfalz und in Baden. Deutschlands südlichste Weinbauregion, ist zeitgleich die Einzige, indem die Rebsorte als VDP.Großes Gewächs® zugelassen ist. So produzieren beispielsweise die Weingüter Franz Keller, Salwey und Wöhrle regelmäßig deutsche Grauburgunder auf Spitzenniveau.

Frische und leichte Weine aus dem Stahltank

Extrem leichte, säurearme Weine, für die die Trauben nicht vollreif gelesen werden. Dieser Stil ist in den 1970er-Jahren von Norditalien nach Mitteleuropa und in die USA gelangt, wo er so eine enorme Beliebtheit erfuhr, dass der italienische Name der Rebsorte (Pinot grigio) zum Synonym dieser Stilrichtung wurde. War er dank seiner niedrigen Säure weitaus bekömmlicher als Riesling oder Sauvignon Blanc.

Auch heute noch gehört er zu den beliebtesten Varianten und gilt als klassischer Sommerwein.

Spitzenweine aus dem Holzfass

Grauburgunder aus dem Holzfass werden mit Aromen von Vanille, Karamell und Toast beschrieben. Je kleiner das verwendete Fass, desto intensiver treten diese Noten hervor. Bestenfalls bringt das Holz damit mehr Komplexität in den Wein. Im schlimmsten Fall überdeckt es jedoch den Charakter der Traube. Grauburgunder aus dem Holz besitzen gerne einen buttrigen Schmelz, der sich als öliges Gefühl im Mund bemerkbar macht. Dies ist auf eine malolaktische Gärung zurückzuführen, die die Weine teilweise durchlaufen. Bei ihr wird die scharfe Äpfelsäure in weichere Milchsäure umgewandelt. Der Vorgang wird auch als biologischer Säureabbau (kurz BSA) bezeichnet.

Dessertweine aus edelfaulen Trauben

Die edelsüßen Vertreter werden ausschließlich aus reifen bis überreifen Trauben hergestellt und besitzen als Trockenbeerenauslese nicht selten einen Restzuckergehalt von mehr als 180 g/L. In der Nase zeigen sie sich exotisch und dicht mit Aromen von Mango, Karamell und Orangen. Am Gaumen wirken sie häufig schwer, klebrig und flach, da es dem Grauburgunder an der nötigen Säure fehlt, um den hohen Zuckergehalt in einer geschmacklichen Balance zu halten. Daher sind viele dieser Weine als „langweilige Zuckerbomben“ verschrien. Einzelne Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel.

Edelsüße Grauburgunder sind ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig die Säure im Wein ist. Obwohl sie, verglichen mit einer Riesling-Trockenbeerenauslese, häufig nur die Hälfte an Restzucker mit sich bringen, wirken die Rieslinge im direkten Vergleich deutlich frischer und spannender, da ihre hohe Säure den Zucker in Schach hält.

Grauburgunder als Roséwein

Für einen echten Rotwein besitzen die Beeren des Grauburgunders zu wenig Farbpigmente in ihrer Beerenschale. Verarbeitet man ihn wie eine rote Rebsorte, erhält man einen strahlenden, kupferfarbenen Rosé. Aromatisch erinnern die duftigen Weine an Himbeeren und durch den Schalenkontakt besitzen sie ein leichtes, aber dennoch wahrnehmbares Gerbstoffgerüst.

Der Geschmack des Grauburgunders

Pinot gris ist bei vielen für seine schlanken, säurearmen Weine mit feinen Aromen von Zitrusfrüchten und Honigmelone bekannt.

Warme oder kalte Außentemperaturen beeinflussen die optimale Trinktemperatur von Wein
Pinot gris aus warmen und kühlen Anbaugebieten unterscheiden sich maßgeblich im Geschmack.

Jedoch existieren auch breitschultrige Varianten mit einer goldgelben Farbe und einem intensiven Duft, der an reife Ananas, Mango und Trockenfrüchte erinnert. Diese Weine haben häufig eine malolaktische Gärung hinter sich, was buttrige Anklänge und einen gewissen Schmelz mit sich bringt.

Auch vegetabile Noten von Bohnen und Paprika finden sich in manchen Weinen wieder. Nicht selten besitzen Grauburgunder steinig-mineralische Anflüge, die an zermahlenen Kalkstein erinnern.

Warme Klimazonen vs. Cool Climate

Grauburgunder aus warmen oder kalten Klimazonen lassen sich recht einfach voneinander Unterscheiden. Pinot gris aus kühlen Regionen besitzen eine spürbar höhere Säure und präsentieren sich durch klare Aromen von Zitrusfrüchten und weißen Blüten.

Im harten Kontrast dazu stehen Weine aus warmen Zonen wie Australien oder Kalifornien. Die Trauben erreichen hier einen deutlich höheren Reifegrad und bringen körperreiche und säurearme Weine mit einem exotischen Bouquet und mehr Alkohol hervor.

Elsass vs. Nord-Italien

Zugegeben, der Vergleich zwischen dem Elsass und Italien ist nicht ganz fair, zeigt aber, wie unglaublich vielfältig sich die Rebsorte präsentieren kann. Diese Gegenüberstellung konzentriert sich auf die trockenen Weine, obwohl Elsässer Grauburgunder vor allem für ihre halbtrockenen bis edelsüßen Varianten bekannt sind.

Die Weine aus dem östlichen Frankreich besitzen einen stabilen Körper und ein komplexes Spektrum an Aromen, das an reife Pfirsiche, Zuckermelonen und exotische Früchte erinnert. Verantwortlich hierfür sind die vielen Sonnenstunden und das Einbringen des Leseguts bei maximaler Reife. Daneben lassen sich würzige und mineralische Noten erkennen, die auf die vulkanischen Böden im Elsass zurückzuführen sind. Die elsässischen Grauburgunder sind schon jung problemlos genießbar, können sich in Einzelfällen jedoch auch über mehrere Jahre in der Flasche entwickeln. Vor allem Pinot gris aus Grand-Cru-Lagen sind dafür prädestiniert.

Ganz anders verhält es sich mit einem Pinot grigio aus dem Norden Italiens. Hier herrscht ein deutlich kühleres Klima und die Trauben werden bewusst früher eingeholt. Die Kälte und das nicht ganz ausgereifte Lesegut bringen farbschwache und schlanke Weine hervor. Aromatisch sind sie wesentlich einfacher und besitzen ein dominantes Zitrusaroma, das gerne von einer bitteren Mineralität begleitet wird. Pinot grigio wird am besten jung getrunken und ist weltweit als bekömmlicher Sommerwein bekannt.

Die Farbe des Grauburgunders

Dank seiner dunklen Beerenschale besitzt der Pinot gris ein breites Farbspektrum – von nahezu farblos bis hin zu Bernstein. Die Färbung seiner Weine gibt dabei klare Hinweise auf seine Herstellung und was dich im Glas erwartet.

Präsentiert er sich fast farblos und weißt grüne Reflexe auf, wurden die Trauben frühreif geerntet und im Stahltank vergoren. Im Glas erwartet dich ein leichter Wein mit klaren Zitrusaromen und mineralischen Anklängen.

Funkelt dir ein blassgelber Wein entgegen, handelt es sich mit hoher Sicherheit um einen Grauburgunder, der vollreif geerntet wurde. Auch ein Ausbau im großen Holzfass ist denkbar. Hier darfst du schon etwas komplexere Aromen von Melonen, Pfirsichen und Zitrusfrüchten erwarten. Auch exotische Früchte sind keine Seltenheit.

Ein goldgelber Pinot gris entsteht entweder durch kurzen Schalenkontakt oder einem Ausbau im kleinen Holzfass, wie zum Beispiel dem Barrique. Da sich hierfür ausschließlich vollreife und gesunde Trauben eignen, schalten wir hier noch einen Gang höher. Die exotischen Früchte wie Ananas und Mango sollten klar dominieren und von Zitrusnoten nur begleitet werden. Dazu gesellen sich, sofern Barriqueausbau, Vanille- und Karamellaromen. Nimmst du einen buttrigen Duft wahr, hat der Wein zumindest teilweise eine malolaktische Gärung mitgemacht. Am Gaumen zeigt sich dann ein feines, öliges Gefühl und eine mildere Säure, da die scharfe Äpfelsäure in die deutlich weichere Milchsäure umgewandelt wurde.

Strahlt der Grauburgunder in einem satten Kupferton, wurde er wie ein Rotwein hergestellt, also auf der Maische vergärt, wodurch sich die Farbpigmente aus den Schalen lösen. Diese Weine besitzen ein deutlich wahrnehmbares Tanningerüst.

Grauburgunder zum Essen

Aufgrund seines großen Spektrums eignet sich Pinot gris als Essensbegleiter für die unterschiedlichsten Vor- und Hauptspeisen und sogar für Desserts.

Klassisch reicht man trockene, fruchtige Grauburgunder vorwiegend zu:

  • Hähnchenbrustfilet
  • Meeresfrüchte
  • Nudelgerichte

Grauer Burgunder aus dem Barrique eignet sich hingegen besser zu:

  • Lammkeule
  • Reh
  • Wildgeflügel (z. B. Fasan, Perlhuhn oder Wachtel)

Liebliche bis edelsüße Pinot gris eigenen sich als Begleiter zu Nachspeisen wie:

  • Ricotta mit Honig
  • Mandel-Kirsch-Crumble
  • Marzipan-Plätzchen

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