Cuba Libre

Cuba Libre – Es lebe das freie Cuba! Das Rezept für den weltweit beliebten Longdrink

1925

Cuba Libre

Cuba Libre Cocktails aus einem Holzbrett mit Limetten garniert

Beim Cuba Libre (span. Freies Kuba) handelt es sich um einen der weltweit verbreitetsten Longdrink-Cocktails. Kein Wunder, hat er doch gerade einmal drei Komponenten und ist simpel in seiner Zubereitung. Alle Utensilien die du benötigst, findest du in (fast) jeder Küche.

Der originale Cuba Libre von damals wäre heute undenkbar beziehungsweise verboten, denn er enthielt große Mengen Kokain – eine der ursprünglichen Hauptzutaten für Coca-Cola.Wenn du mehr über den Cocktail erfahren willst, scrolle einfach weiter. Unter dem Rezept findest du die Geschichte und einige interessante Fakten zum Cuba Libre.

  • Vorbereitungszeit2 min
  • Zubereitungszeit1 min
  • Gesamtdauer3 min
  • Menge1 Glas
  • Portionsgröße180 ml
  • Energie158 kcal

Zutaten

  • 50 ml kubanischer Rum (z. B. Havanna Club)
  • 120 ml Fentimans Curiosity Cola
  • 10 ml Limettensaft (frisch gepresst)
  • Eiswürfel
  • Limettenschnitz oder -zeste
  • Strohhalm

Zubereitung

1

Circa eine Hand voll Eiswürfel in ein Longdrinkglas geben.

2

Limette ausdrücken und den Saft, zusammen mit dem Rum, über die Eiswürfel ins Glas gießen.

3

Mit Cola auffüllen, umrühren und mit einem Limettenschnitz oder einer Limettenzeste garnieren. Mit einem Trinkhalm servieren. Fertig ist dein Cuba Libre!

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Anmerkung: Natürlich kann man auch auf die preisgünstigere Coca-Cola setzen. Erlaubt ist, was schmeckt. Ich nutze gerne die Fentimans, da sie komplexer und würziger ist und den Cuba Libre auf ein ganz anderes Level hebt.
  • Nährstofftabelle

  • Portionsgröße180 ml
  • Menge pro Portion
  • Kalorien158
  • % Täglicher Bedarf*
  • Fett gesamt0.3 g0.38%
  • Kohlenhydrate gesamt10.9 g3.96%
  • Zucker gesamt10.9 g
  • Protein0.2 g0.4%
  • Kalzium3.3 mg0.25%
  • Eisen0.1 mg0.56%
  • Vitamin C (Ascorbinsäure)2.9 mg3.22%
  • Vitamin B1 (Thiamin)0.005 mg0.42%
  • Cholin0 mg0%
  • Magnesium0.6 mg0.14%
  • Alkohol g

Einkaufsliste für den Cuba Libre

Die Geschichte des Longdrinks

Entstanden ist der Drink irgendwann gegen Anfang des 19. Jahrhunderts, am Ende des Spanisch-Amerikanischen Krieges. Dabei war es auf Kuba nicht neu, Rum mit Limettensaft und einem süßen Filler zu mischen, um den Rum überhaupt genießbar zu machen. Damals nutzte man vor allem eine Melasse aus Zuckerrohrsirup und mit Honig gesüßtem Wasser.

Als die Amerikaner auf Kuba landeten, hatten sie Coca-Cola im Gepäck, welches damals als gesundheitsförderndes und aufputschendes Getränk galt. Es vergingen wohl nur wenige Tage, bis die ersten Soldaten die pappsüße Melasse durch Coca-Cola ersetzten und den heutigen Cuba Libre erschufen.

Eine Legende besagt, dass der spätere US-Präsident Theodore Roosevelt und seine Rough Riders maßgeblich an seiner Entstehung beteiligt war. Zur Zeit des Krieges war Roosevelt Oberst und auf Kuba stationiert. Eine klasse Geschichte für einen Abend an der Bar. Der Wahrheitsgehalt der Behauptung lässt sich jedoch nicht mehr überprüfen.

Der richtige Rum für den Cuba Libre

Wie der Name schon sagt, benutzt man für einen klassischen Cuba Libre einen kubanischen Rum. Die bekannteste Marke hierfür ist wohl Havanna Club. Wirklich hochwertigen Rum solltest du für deinen Cuba Libre jedoch nicht verwenden, da seine komplexeren Aromen von der dominanten Cola überdeckt werden.
Ein etwas gereifter, jedoch nicht zu kostspieliger Rum lohnt sich jedoch, da er das Aromaprofil des Drinks erweitert. Dann solltest du aber auch auf eine hochwertige Cola setzen.

Die richtige Cola für den Longdrink

Als Filler ist die Cola der Hauptbestandteil dieses Longdrinks. Die heutige Coca-Cola hat mit der Urrezeptur aus dem 19. Jahrhundert nicht mehr viel gemein. Nicht nur, dass damals Kokain im Spiel war, sie schmeckte auch anders.
Aus diesem Grund nehme ich für den Cuba Libre am liebsten etwas hochwertigere Colas von kleineren Herstellern. Den Unterschied zur normalen Coke schmeckt man deutlich. Vor allem wenn du hochwertigeren Rum einsetzt, solltest du auf einen Filler setzen, der weniger süß ist und ein komplexeres Aromenprofil liefert.

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