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Weine von der Mosel

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Die Mosel stellt das älteste Weinanbaugebiet in Deutschland dar. Über 90% der der Gesamtrebfläche ist mit Weißweinsorten bestockt – vor allem Riesling. Bis zum Jahr 2008 war die Mosel das größte Rieslinganbaugebiet der Welt, musste ihren Titel jedoch an die Pfalz abgeben. Die Weine der Mosel sind international hoch angesehen. Vor allem ihre restsüß ausgebauten Prädikatsweine (Kabinett, Spätlese, Auslese, etc.) erreichen bei Versteigerungen stets Spitzenpreise. Ein markantes Merkmal der Mosel sind ihre Steillagen. So verwundert es nicht, dass die Mosel den steilsten Weinberg der Welt beheimatet, den Bremmer Calmont mit einer Hangneigung von 65°.

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Zurück an die Mosel. Nachdem die letzten Wochen ausschließlich unter dem Zeichen der Rheingau- und Pfalz-Weine standen, geht es jetzt zurück zu meinem lieblings Weinanbaugebiet – die Mosel. Die Mosel verbinde ich eigentlich nur mit Prädikatsweinen. Um Guts- oder Ortsweine...

Fruchtig, restsüß und wenig Alkohol – Der Charakter der Moselweine

Bittet man einen Weintrinker einen typischen Wein von der Mosel zu beschreiben, lautet die Antwort häufig: »Fruchtige, komplexe und rest- bis edelsüß ausgebaute Rieslinge mit geringem Alkoholgehalt und typischer Mineralik.«

Wer die typische Mosel-Mineralik verstehen möchte, muss tief graben. Die geschützte Tallage macht aus der Mosel eines der wärmsten Weinanbaugebiete in Deutschland. Vor allem der spät reifende Riesling findet an der Mosel ein perfektes Klima vor.

Die typischen und mineralreichen Devon-Schiefer-Böden der Steillagen entstanden vor 400 Millionen Jahren, im Erdzeitalter des Devon, der dem Schiefer seinen Namen gab.

Die kargen Böden veranlassen die Reben, ihre Wurzeln besonders Tief ins Erdreich zu graben, um an genügend Wasser zu gelangen. Durch diese Wurzeltiefe werden besonders viele Mineralien aus den Böden aufgenommen und in die Trauben transportiert.

Das Anbaugebiet der Mosel umfasst mehr als 500 Einzellagen, 18 Großlagen und ist in sechs Bereiche aufgeteilt.

Die Böden der Mosel: Schiefer. Muschelkalk. Grauwacken

Die Böden der Mosel sind nicht einheitlich. Während an der Obermosel vor allem Muschelkalk und Keuper dominieren, findet man an der Mittelmosel, dem Herz des Weinbaugebietes, vorrangig den bereits erwähnten Devonschiefer.

Durch die Nähe zum Fluss bestehen die Böden der Tallagen aus Kies, Schotter und Sandablagerungen, die die Mosel angeschwemmt hat.

Bekannte Weingüter der Mosel

  • Joh. Jos. Prüm
  • Dr. Loosen
  • Markus Molitor
  • Othegraven
  • Reichsgraf von Kesselstadt