Weinbau: Moderne Sensoren gegen den Klimawandel

Internetfähige Sensoren können Wassereffizienz in Weinbergen um bis zu 50 % verbessern.

Trockenheit und zunehmende Dürrejahre setzen Winzer weltweit zunehmend unter Druck. Auch in deutschen Weinbaugebieten sieht man immer mehr Bewässerungssysteme, die die Reben in Trockenzeiten mit ausreichend Wasser versorgen sollen. Ein neuseeländisches Unternehmen hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, die Bewässerungseffizienz im Weinbau zu optimieren.

Nach Angaben des Water Footprint Network werden für die Produktion einer Flasche Wein (750 ml) ganze 720 Liter Wasser benötigt. Um diese Wassermengen drastisch zu reduzieren, entwickelte das neuseeländische Agrartechnik-Start-up Croptide neue Sensoren, die die Bewässerungseffizienz in Weinbergen um bis zu 50 % verbessern können. Über internetfähige Sensoren wird unter anderem der Wasserbedarf einzelner Rebstöcke in Sekundenschnelle an das Smartphone übermittelt. Somit kann das Wasser gezielt an die Pflanzen geleitet werden. In Zusammenarbeit mit Pernot Ricard Winemakers und dem berühmten neuseeländischen Weingut Cloudy Bay wird das Unternehmen die Entwicklung seiner neuen Lösung für Winzer vorantreiben.

Angesichts des Klimawandels und der damit verbundenen weltweiten Wasserknappheit besteht laut Croptide ein steigender Bedarf an dieser Art von Technologie. Dazu äußert sich Croptide-Mitbegründer Hamish Penny folgendermaßen: »Viele Regionen auf der ganzen Welt sind mit Wasserknappheit konfrontiert, und die Landwirte wünschen sich eine schnelle und zuverlässige Methode, um die entscheidenden Daten zum Wasserverbrauch und zur Pflanzengesundheit zu sammeln.«

(orig. Zitat: „Many regions around the world are facing dire water scarcity and growers are expressing the need for a quick and reliable method of gathering the critical data needed around water use and plant health.“

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