Cuvée

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    Im deutschen Sprachgebrauch steht Cuvée für einen Wein, der aus mehreren Rebsorten verschnitten wurde. Das Ziel einer Cuvée ist es, die Qualität des fertigen Weines zu erhöhen. Dafür nutzt man die spezifischen Eigenschaften unterschiedlicher Rebsorten. Der verschnittene Wein soll am Ende eine höhere sensorische Qualität aufweisen, als die einzelnen Grundweine für sich. Die Zusammenstellung einer Cuvée nennt sich Assemblage und benötigt ein tiefes Verständnis für die Stärken und Besonderheiten der zu verschneidenden Rebsorten.

    Ein Beispiel für hochwertige Cuvées sind die Weine aus dem Bordeaux mit bis zu fünf Rebsorten. Beim berühmten Châteauneuf-du-Pape können mitunter sogar 13 unterschiedliche Rebsorten einen fertigen Wein bilden – sogar Weißweinsorten sind hier im Rotwein erlaubt. Ein deutsches Beispiel für einen verschnittenen Wein ist die Liebfraumilch.