Holunderblütensirup

Perfekt für den Original Hugo-Cocktail und leckere Limonaden!

Holunderblütensirup

Selbst gemachte Holunderblütensirup in Bügelflaschen vor dunklem Hintergrund neben einem Korb mit frischen Holunderblüten

Dieses leckere Rezept für Holunderblütensirup ist einfach zuzubereiten und bildet die perfekte Grundlage für feine Aperitifs, erfrischende Sommerdrinks und kreative Cocktail-Rezepte. Außerdem eignet sich der selbst gemachte Sirup hervorragend als kleines Gastgeschenk für Freunde und Verwandte. Darüber hinaus auch zum Backen verarbeiten, beispielsweise als fruchtiger Honigersatz.

Achte beim Sammeln der Blüten darauf, dass diese reif sind. Der Holunder blüht von Mai bis Juli und der Reifegrad seiner Blütenstände kann je nach Standort und Wetter stark variieren. Bevor du munter drauf los pflückst, solltest du kurz einen Geschmackstest machen. Schmecken die Holunderblüten intensiv und süß, sind sie reif und eigenen sich für deinen selbst gemachten Sirup.

  • Vorbereitung10 Minuten
  • Zubereitung20 Minuten
  • Ruhezeit72 Std
  • Gesamt72 Std 30 Minuten
  • Portionen6 Flaschen (0,5 L)
  • Serviergröße50 g
  • Kalorien126 Kal

Das brauchst du für deinen selbst gemachten Sirup

Für den Sirup

  • 2 L Wasser
  • ca. 30 Holunderblüten
  • 50 g Citronensäure (Lebensmittelqualität)
  • 2 unbehandelte Zitrone (Bio)
  • 2 kg Zucker

Utensilien

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  • Großer Topf
  • feines Sieb
  • Bügelflaschen

Zubereitung

Herstellung des Sirups

1

Zunächst die Blüten vorsichtig ausschütteln und anschließend nach Insekten absuchen. Anschließend die Blüten von den groben Stengeln befreien und zur Seite legen.

Wasche deine Blüten nur in Ausnahmefällen unter fließendem Wasser ab, da so viele der aromatischen Blütenpollen weggewaschen werden.

2

Wasser, Citronensäure und Zucker in einem ausreichend großen Topf aufkochen, bis sich der Zucker und die Citronensäure aufgelöst haben. Währenddessen die Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen und in dünne Scheiben schneiden.

3

Den Topf vom Herd nehmen und die Holunderblüten und die Zitronenscheiben in die heiße Flüssigkeit geben. Anschließend den Topf mit einem Deckel oder Klarsichtfolie dicht verschließen und den Holunderblütensirup für 3 Tage bei Zimmertemperatur ziehen lassen.

Abfüllen des Sirups

4

Den Sirup durch ein feines Sieb in einen Topf gießen und erneut aufkochen. Den noch heißen Sirup mithilfe eines Trichters in die bereitgestellten Glasflaschen füllen und diese direkt verschließen. Die Flaschen an einem kühlen und dunklen Ort lagern. Fertig ist dein selbst gemachter Holunderblütensirup!

  • Informationen zur Nährwertanalyse

  • 64 enthaltene Portionen
  • Serviergröße50 g
  • Menge pro Portion
  • Kalorien126
  • % Täglicher Bedarf*
  • Natrium0.004 mg0%
  • Kohlenhydrate insgesamt30.9 gr11.24%
  • Gesamtzucker30.9 gr
  • Calcium0.3 mg0.02%
  • Eisen0.1 mg0.56%
  • Kalium0.6 mg0.01%
  • Phosphor0.2 mg0.02%
  • Jod0.094 mcg0.06%
  • Magnesium0.4 mg0.1%
  • Chlorid0.8 mg0.03%

Wofür eignet sich Holunderblütensirup?

Ob als Honig- oder Zuckerersatz im Tee, zum aromatisieren von Torten bis hin zur klassischen Holunder-Limonade. Deinen selbst gemachten Holunderblütensirup kannst du vielfältig in der Küche einsetzen. Für eine erfrischende Limo mischst du ihn im Verhältnis von 1:3 mit Mineralwasser. Die köstliche Limonade schmeckt nicht nur Kindern hervorragend, sondern enthält zudem ausschließlich natürliche Zutaten.

Ein echter Klassiker: Holunderblütensirup mit Sekt oder Prosecco. Dieser einfache, aber leckere Begrüßungsdrink eignet sich hervorragend für sommerliche Partys.

Weitere Ideen, wie du deinen selbst gemachten Holunderblütensirup verwenden kannst:

  • Holunderblüteneis
  • Holunderblütensoße
  • auf Pfannkuchen (Ersatz für Ahornsirup)
  • als fruchtiges Süßungsmittel im Tee oder Smoothie
  • zum aromatisieren von Torten oder Cremes.

Hugo – Der tiroler Kult-Cocktail mit Holunder

Selbst gemachter Holunderblütensirup schreit förmlich nach einem frisch zubereiteten Hugo. Verzichte also auf die gruseligen Fertigmischungen und zaubere deinen Gästen im Handumdrehen den erfrischenden und leckeren Klassiker zur Begrüßung.

Das original Rezept für einen Hugo findest du hier >

Die Flaschen für den Sirup richtig desinfizieren

Reinlichkeit hat bei der Zubereitung von Sirup höchste Priorität. Andernfalls können sich gesundheitsschädliche Bakterien und Schimmelpilze ausbreiten und deine ganze Mühe zunichtemachen. Koche deinen Sirup daher vor dem Abfüllen noch einmal auf, um Bakterien abzutöten, die sich eventuell in den letzten drei Tagen angesiedelt haben. Damit dein Holunderblütensirup dabei nicht bitter wird, musst du davor die Blüten und Zitronenscheiben entfernen.

Auch an der Innenseite der Flaschen können Bakterien sitzen, die sich später im Sirup ausbreiten können. Daher ist es wichtig, dass du die Flaschen davor entweder auskochst oder im Backofen sterilisierst (ca. 10 Minuten bei 150 °C). Achtung: Vorher die Bügel von der Falsche trennen. Die Gummidichtung verträgt die Hitze nicht.

Die einfachste Variante ist das Ausspülen mit Aktivsauerstoff-Reinigern aus dem Brauereibedarf. Diese töten Bakterien mithilfe von Aktivsauerstoff und werden gerne von Hobbybrauern eingesetzt. Ich nutze diesen Reiniger seit Jahren erfolgreich, um die Flaschen für meinen selbst gemachten Kombucha vor dem Abfüllen zu reinigen.

Geeignete Bügelflaschen für deinen Sirup

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Wie lang ist Holunderblütensirup haltbar

Wie lange dein selbst gemachter Holunderblütensirup haltbar ist, kommt stark auf die Lagerbedingungen an. Am besten lagerst du ihn konstant kühl und an einem dunklen Ort. Der Kühlschrank ist dafür bestens geeignet und sorgt dafür, dass dein Sirup ungeöffnet bis zu einem Jahr lang frisch bleibt.

Warum ist mein Holunderblütensirup bitter geworden?

Hat dein Sirup eine wahrnehmbare Bitternote, ist es fast immer darauf zurückzuführen, dass die Stiele nicht sauber von den Blüten getrennt wurden. Vor allem in den dicken Stängeln sitzen viele Gerbstoffe, die bei der Herstellung in den Sirup gelangen können. Achte daher darauf, die Blüten sauber von den Stielen zu trennen.

Ein weiterer Grund könnte sein, dass du die Zitronenschale mit aufgekocht hast. Auch in ihr sitzen Bitterstoffe, die beim Aufkochen in den Sud übergehen und eine unangenehme Bitternote in den Sirup bringen.

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