Espresso Martini

Der moderne Klassiker für echte Kaffeejunkies

- Werbeanzeige -

Espresso Martini

Frisch zubereiteter Espresso Martini mit Kaffeebohnen und Wodka

Der Espresso Martini gehört für mich ganz klar in den Olymp der Cocktails. Er ist das perfekte Beispiel, dass ein guter, balancierter Drink weder viele noch sonderlich außergewöhnliche Zutaten benötigt. Hier bestimmt einzig und allein die Qualität deines Espressos und des Kaffeelikörs darüber, wie gut das Ergebnis wird.

Der Cocktail gehört zur Gruppe der Modern Classics und baut auf dem bekannten Black Russian auf, der wiederum eine vereinfachte Version des White Russian darstellt. Der Espresso Martini besitzt jedoch eine Eleganz, die ihn aus dieser Gruppe emporhebt und auf ein eigenes Podest stellt.

  • Vorbereitung2 Minuten
  • Zubereitung1 Minuten
  • Gesamt3 Minuten
  • Portionen1 Glas
  • Serviergröße150 ml
  • Kalorien205 Kal

Zutaten für den Espresso Martini

Für den Cocktail

  • 60 ml frischer Espresso
  • 60 ml Wodka
  • 15 ml Zuckersirup
  • 15 ml Kaffeelikör

Equipment

- Werbeanzeige -
  • Shaker
  • kleines Sieb
  • Martini-Glas

Zubereitung

1

Eine gute Handvoll Eiswürfel in den Shaker geben.

2

Wodka, Zuckersirup, Kaffeelikör und den frischen Espresso in den Shaker geben und kräftig schütteln.

3

Anschließend den Cocktail durch ein feines Sieb in das vorgekühlte Martiniglas gießen.

4

Mit Kaffeebohnen oder etwas Kaffeepulver garnieren (optional) und servieren. Fertig ist dein Espresso Martini!

Tipp für ein bestmögliches Geschmackserlebnis: Nimm stets frisch gebrühten Espresso und achte auf eine gute Bohnenqualität.
  • Informationen zur Nährwertanalyse

  • Serviergröße150 ml
  • Menge pro Portion
  • Kalorien205
  • % Täglicher Bedarf*DV-Norm
  • Gesamtfett0.1 gr78 gr0.13%
  • Natrium0.021 mg2300 mg0%
  • Kohlenhydrate insgesamt15.3 gr275 gr5.56%
  • Ballaststoffe0.4 gr28 gr1.43%
  • Gesamtzucker14.3 gr
  • Eiweiss0.1 gr50 gr0.2%
  • Calcium1.2 mg1300 mg0.09%
  • Eisen0.1 mg18 mg0.56%
  • Kalium69 mg4700 mg1.47%
  • Vitamin C (Ascorbinsäure)0.1 mg90 mg0.11%
  • Vitamin B2 (Riboflavin)0.1 mg1.3 mg7.69%
  • Phosphor4.2 mg1250 mg0.34%
  • Jod0.6 mcg150 mcg0.4%
  • Magnesium48 mg420 mg11.43%
  • Chlorid0.6 mg2300 mg0.03%
  • Alkohol23,4 g

Die Geschichte des Espresso Martini

Erfunden wurde der Espresso Martini im Cocktailboom der 1980er-Jahre von der Londoner Barkeeperlegende Dick Bradsell, der von der britischen Zeitung The Observer als König der Cocktails bezeichnet wurde.

»Can you make me a drink that will wake me up und then fuck me up?«

Die Geschichte hinter der Entstehung des Espresso Martini beschrieb Bradsell dabei wie folg: Eines Abends kam ein – heute sehr berühmtes – Modell in meine Bar und fragte mich: »Can you make me a drink that will wake me up und then fuck me up?« Daraufhin kam Dick Bradsell die Idee, den bekannten Black Russian zu verfeinern. Das Ergebnis war die Geburt des Espresso Martini.

Den Namen des Models hat Dick Bradsell, Gentleman wie er war, nie verraten. Gerüchten zufolge soll es sich dabei um niemand anderen als das Supermodel Kate Moss gehandelt haben. Die Zeit und auch der berühmt gewordene Satz könnten zumindest für das britische Model sprechen.

Bittersüßer Wachmacher – Das Geschmacksprofil des Espresso Martini

Frisch gebrühter Espresso aus einer dampfenden Siebträgermaschine
Frisch gepresster Espresso ist geschmacklich weitaus intensiver und weniger bitter. Achte unbedingt auf eine gute Bohnenqualität. | Bildquelle: Natha Dumlao

Die bitter-herben Noten des verwendeten Espressos prägen den Geschmack des Espresso Martinis. Aus diesem Grund solltest du stets auf frischen Kaffee von guter Qualität achten, wenn du mit diesem Cocktail deine Gäste oder dich selbst begeistern möchtest. Die alkoholische Schärfe des Wodkas und die süße des Kaffeelikörs und Zuckersirups geben dem Drink dabei seinen eleganten Feinschliff, mit dem er seit jeher Kritiker Mal für Mal aufs Neue überrascht. Echte Kaffeefans werden von einem guten Espresso Martini begeistert sein.

Immer nur Kahlúa? Der richtige Kaffeelikör für deinen Cocktail

Klar, Kahlúa ist die bekannteste und beliebteste Zutat für den den Espresso Martini und gilt als Deonym für Kaffeelikör.

Dennoch lohnt es sich, mal über den Tellerrand des Bekannten zu blicken. Dabei wirst du auf hochwertige Varianten wie dem Mr. Black Cold Brew oder dem Patron XO Tequila Kaffeelikör stoßen, die deinem Cocktail ein völlig anderes, fast schon erhabenes Gesicht verleihen werden. Bedenke nur, dass beide deutlich weniger Zucker enthalten als der Kahlúa und du eventuell etwas mehr Zuckersirup in deinen Drink geben musst.
Beide Kaffeeliköre eigenen sich übrigens auch hervorragend für die Zubereitung einer weiteren Cocktaillegende, dem White Russian.

Kurz und Knapp: Tipps für deinen Espresso Martini

  • Probiere hochwertige Kaffeeliköre aus, um deinen Drink das gewisse etwas zu verleihen, der ihn von der gewöhnlichen Zubereitung abgrenzt.
  • Shake it real good! Was die Crema für einen perfekten Espresso ist, ist die Schaumkrone beim Espresso Martini. Diese sollte stabil im Glas stehen und dennoch fluffig sein. Um das zu erreichen, solltest du den Drink lieber etwas länger und kräftiger schütteln.
  • Ohne frisch gebrühten Espresso ist dieser Cocktail nur ein Schatten seiner selbst. Die Aromen in einer Tasse Kaffee sind flüchtig und komplex. Sie vertragen keine langen Standzeiten, da sie sonst durch Oxidation an Geschmack einbüßen. Achte daher stets auf frisch gemahlene Bohnen, eine gute Zubereitung und eine schnelle Verarbeitung deines Espressos.
  • Greife zu gutem, aber nicht zu Premium-Wodka für deinen Cocktail. Der Geschmack des Drinks wird fast ausschließlich über den Espresso und den Likör bestimmt. Teurer Premiumwodka macht den Cocktail nur teurer, aber nicht besser.

Wie findest du unseren Beitrag?

Gib jetzt deine Bewertung ab

Ø-Bewertung / 5. Bewertungen:

Keine Bewertungen. Sei der/die Erste!

Sorry, dass dir der Beitrag nicht gefällt

Lass uns den Beitrag verbessern!

Sag uns, was dir im Beitrag nicht gefällt oder fehlt

- Werbeanzeige -