Aioli

Der aromatische Klassiker zu Pommes, Fisch, Fleisch und Gemüse

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Aioli

Selbst gemachte spanische Aioli mit Eiern, Knoblauch und Öl auf dunklem Hintergrund

Für Knoblauchfans ist die Aioli die Mutter aller Knoblauchsoßen. Egal, ob zu Fisch, Fleisch, als Dip für Pommes oder auf einem Sandwich. Zwar gibt es sie mittlerweile auch fertig aus dem Kühlregal, doch sind wir ehrlich: Als Knoblauchfans findet man die gelben Döschen etwas schwach auf der Brust. Eine selbst gemachte Aioli ist kein Hexenwerk, geht beinahe im Handumdrehen und das Beste an ihr: Die Menge an Knoblauch bestimmst du selbst. Also ab in die Küche! Mit diesem Rezept für Aioli gelingt dir die spanische Knoblauchcreme mit Sicherheit.

Die Aioli gehört zu den Urgesteinen unter den Soßen. Ihre erste schriftliche Erwähnung geht auf das Jahr 1024 zurück. In ihrer ursprünglichen Version wurde sie nur aus Knoblauch und Öl hergestellt. So erhielt die kalte Creme ihren Namen, denn Aioli bedeutet aus dem spanischen übersetzt schlicht Knoblauch und Öl. Die moderne Version mit Eigelb ist jedoch die beliebteste Variante und wird von einigen als die Mutter der Mayonnaise betitelt.

  • Vorbereitung2 Minuten
  • Zubereitung3 Minuten
  • Gesamt5 Minuten
  • Portionen1 Schälchen
  • Serviergröße30 g
  • Kalorien240 Kal

Zutaten für die Aioli

  • 4 bis 8 Knoblauchzehen
  • 1 Eigelb
  • 150 ml neutrales Öl (z. B. Rapsöl)
  • Limettensaft
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung der Aioli

1

Die Knoblauchzehen schälen, halbieren, den grünen Trieb entfernen, grob hacken und in einen Rührbecher geben.

2

Das Ei trennen, das Eigelb zum Knoblauch in den Rührbecher geben und mit einem Mixer cremig rühren. Im besten Fall das Eiweiß für eine spätere Verwendung aufheben.

3

Anschließend unter ständigem Mixen das Öl langsam dazugeben. Das Öl so lange hinzugeben, bis die Masse die gewünschte Festigkeit erreicht hat.

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4

Die Limette halbieren und auspressen. Die Aioli mit dem Saft abschmecken. Anschließend mit Salz und Pfeffer verfeinern. Fertig ist deine selbst gemachte Aioli!

Hinweis: Damit die Aioli fest wird, ist es wichtig, dass du das Öl nur sehr langsam hinzugibt und dabei die Masse dauerhaft mit dem Mixstab bearbeitest. Der häufigste Fehler bei der Zubereitung einer Aioli ist, dass zu schnell zu viel Öl dazugegeben wird und die Creme sich dadurch nicht verfestigt.
  • Informationen zur Nährwertanalyse

  • 6 enthaltene Portionen
  • Serviergröße30 g
  • Menge pro Portion
  • Kalorien240
  • % Täglicher Bedarf*DV-Norm
  • Gesamtfett156.9 gr78 gr201.15%
  • Natrium2.01537 mg2300 mg0.09%
  • Kohlenhydrate insgesamt10.3 gr275 gr3.75%
  • Ballaststoffe0.4 gr28 gr1.43%
  • Gesamtzucker9.1 gr
  • Eiweiss4.6 gr50 gr9.2%
  • Calcium52 mg1300 mg4%
  • Eisen2.1 mg18 mg11.67%
  • Kalium135.2 mg4700 mg2.88%
  • Vitamin A1.009 mcg900 mcg0.11%
  • Vitamin C (Ascorbinsäure)11.5 mg90 mg12.78%
  • Vitamin E (Tocopherol)35.7 IU33 IU108.18%
  • Vitamin B1 (Thiamin)0.113 mg1.2 mg9.42%
  • Vitamin B2 (Riboflavin)0.1 mg1.3 mg7.69%
  • Vitamin B6 (Pyridoxin)0.2 mg1.7 mg11.76%
  • Phosphor150.8 mg1250 mg12.06%
  • Jod0.94 mcg150 mcg0.63%
  • Magnesium15.9 mg420 mg3.79%
  • Zink1 mg11 mg9.09%
  • Kupfer0.1 mg0.9 mg11.11%
  • Mangan0.1 mg2.3 mg4.35%
  • Chlorid1241.5 mg2300 mg53.98%

Traditionelle Herstellung mit dem Mörser

Die Urversion der Aioli wird nur mithilfe eines steinernen Mörsers und ohne Eigelb hergestellt und ist dadurch recht anstrengend. Dafür wird der Knoblauch kleingehakt und mit grobem Meersalz in den Mörser gegeben. Das Salz hilft dabei, den Knoblauch fein zu zerreiben. Währenddessen wird kontinuierlich eine geringe Menge Öl in die Masse getröpfelt, bis sich eine glatte und feste Creme gebildet hat. Da diese Zubereitungsmethode gut und gerne 20 Minuten in Anspruch nehmen kann, ist sie für ungeduldige Menschen eher weniger geeignet.

Welches Öl für die Aioli?

In vielen Rezepten wird Olivenöl für die Zubereitung der Aioli genutzt. Allerdings sind hierzulande eher die intensiven Olivenöle im Umlauf, die du auf keinen Fall dafür verwenden solltest, da deine Aioli sonst bitter wird. Möchtest du jedoch Olivenöl benutzen, solltest du auf die Sorte der gepressten Oliven achten. Öle aus den Sorten Picual oder Empeltre ist häufig besonders mild. Allerdings sind diese Öle in Deutschland nicht überall erhältlich. Wenn du deine Knoblauchcreme jedoch mit etwas Olivenaroma verfeinern möchtest, kannst du beispielsweise neutrales Rapsöl mit etwas Olivenöl mischen und für deine spanische Knoblauchcreme benutzten.

Nur Mut! Mach dein eigenes Aioli Rezept

Bei Aioli verhält es sich wie bei Bolognese. Frage zehn Spanier nach der besten Aioli und du bekommst zehn Antworten. Tatsächlich ist die Knoblauchcreme hervorragend geeignet, um sie mit kleinen Handgriffen zu verfeinern und deinem eigenen Geschmack anzupassen. Mit ein paar frischen Kräutern aus dem Garten wird die Aioli im Handumdrehen ein leckerer Ersatz zur Kräuterbutter. Oder hast du schon mal probiert, den Knoblauch vorher kurz in Öl anzubraten? Durch die entstehenden Röstaromen eignet sich die Creme hervorragend zu Grillgerichten und du nimmst dem Knoblauch dadurch etwas an Schärfe. Auch bei der Aioli gilt: Einfach mal mutig sein und ausprobieren!

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